Pfand in den USA für importierte alkoholfreie Getränke
Von Nick Bodkins · Veröffentlicht am 13. Juli 2026
Zehn US-Bundesstaaten betreiben Stand September 2026 ein Pfandsystem: Kalifornien, Connecticut, Hawaii, Iowa, Maine, Massachusetts, Michigan, New York, Oregon und Vermont. Ein alkoholfreies Getränk, das dort verkauft wird, braucht auf jedem pfandpflichtigen Behälter die Pfandkennzeichnung des jeweiligen Bundesstaats, und ein Unternehmen in Ihrer US-Lieferkette muss sich registrieren, Meldungen abgeben und das Pfand abführen. Für entalkoholisierten Wein ist Kalifornien der maßgebliche Bundesstaat: Sein Programm erfasst entalkoholisierten Wein bereits seit Januar 2024, und die CRV-Kennzeichnung ist auf diesen Flaschen inzwischen vorgeschrieben.
Die wichtigsten Punkte
- Zehn Bundesstaaten, zehn Regelwerke. Das Pfand liegt bei den meisten Behältern zwischen 5 und 15 Cent, und jeder Bundesstaat legt eigene Etikettenwortlaute und Registrierungspflichten fest.
- Kalifornien erfasst entalkoholisierten Wein. Auf eine 750-ml-Flasche entalkoholisierten Wein entfallen 10 Cent CRV, und neue Bestände benötigen die CRV-Kennzeichnung seit dem 1. Juli 2026.
- Die Erfassung hängt vom Getränk ab. Kalifornien, Connecticut, Hawaii, Maine und Oregon erfassen die meisten alkoholfreien Getränke; die übrigen fünf konzentrieren sich auf Bier und kohlensäurehaltige Getränke.
- In Kalifornien liegt die Papierarbeit beim Einführer. Das kalifornische Recht behandelt jeden, der befüllte Behälter zum Verkauf im Bundesstaat einführt, als Hersteller und Distributor.
- Ein Etikett kann mehrere Bundesstaaten abdecken. Das Recht von Hawaii und Vermont sowie die Verordnungen von New York erlauben ausdrücklich die Namen weiterer Bundesstaaten in der Pfandkennzeichnung.
Welche Bundesstaaten haben 2026 eine Pfandpflicht?
Connecticuts DEEP beschreibt Connecticut als einen von 10 Staaten mit Pfandgesetz (Bottle Bill), und die FAQ-Seite nennt sie alle. Pfandhöhe, Etikettenwortlaut und Registrierung unterscheiden sich je Bundesstaat.
Zum Vergleich: In Deutschland schreibt § 46 VerpackDG bundesweit ein Pfand von mindestens 0,25 € je pfandpflichtiger Einweggetränkeverpackung vor, abgewickelt über ein einheitliches Pfandsystem, dessen Pfandausgleich die DPG organisiert. In den USA legt dagegen jeder der zehn Pfandstaaten Pfandhöhe, Kennzeichnung und Registrierung selbst fest.
| Bundesstaat | Pfand, September 2026 | Kennzeichnung auf dem Behälter | Quelle |
|---|---|---|---|
| Kalifornien | 5 Cent unter 24 fl oz; 10 Cent ab 24 fl oz; 25 Cent für Wein oder Spirituosen in Bag-in-Box, Beutel oder Pouch | CA Cash Refund, California Cash Refund, CA Redemption Value, California Redemption Value oder CA CRV | PRC 14560, PRC 14561 |
| Connecticut | 10 Cent | Rückerstattungswert sowie Connecticut oder Ct., etwa CT 10¢; das DEEP akzeptiert auch CTRV | CGS 22a-244, DEEP |
| Hawaii | 5 Cent, plus 1 Cent Behältergebühr | HI oder Hawaii sowie 5¢, mindestens 1/8 Zoll, oben oder seitlich | HRS 342G-102, 342G-110, 342G-112, DOH-Etiketten-FAQ, DOH-Gebührenmitteilung |
| Iowa | 5 Cent | Rückerstattungswert auf dem Behälter | Iowa Code 455C.2, 455C.5 |
| Maine | 5 Cent; 15 Cent für Wein und Spirituosen über 50 ml | Rückerstattungswert oder RV sowie Maine oder ME, nicht auf dem Boden | 38 MRSA §3103, §3105 |
| Massachusetts | 5 Cent | Rückerstattungswert in mindestens 8-Punkt-Schrift, nicht auf dem Boden | c.94 §322, §325 |
| Michigan | 10 Cent | Rückerstattungswert und Name des Bundesstaats | MCL 445.571, 445.572 |
| New York | 5 Cent | NY oder New York sowie der Betrag, mindestens 1/8 Zoll, nicht nur auf dem Boden; bei Dosen auf dem Deckel | ECL 27-1005, 27-1011, 6 NYCRR 367.8 |
| Oregon | 10 Cent | OR 10¢ | ORS 459A.705, 459A.720, OLCC-Einzelhandelsrichtlinien |
| Vermont | 5 Cent; 15 Cent für Spirituosen über 50 ml | Vermont oder VT sowie der Wert, mindestens 1/8 Zoll | 10 V.S.A. §§1522 und 1524 in der Fassung von Vermonts Act 158 von 2026 |
Mehrere der zehn Bundesstaaten haben ihre Regeln 2025 und 2026 überarbeitet:
- Kaliforniens AB 720 (Statutes of 2025, Chapter 562), unterzeichnet am 10. Oktober 2025, setzte den 1. Juli 2026 als Kennzeichnungsfrist für 2024 hinzugekommene Behälter, befreite Bestände, die vor dem 1. Juli 2025 befüllt und etikettiert wurden, und erlaubte die Angabe als Ätzung (PRC 14561).
- Vermonts Act 158 von 2026, unterzeichnet am 17. Juni 2026, stellt den Bundesstaat auf erweiterte Herstellerverantwortung um. Der größte Teil trat am 1. Juli 2026 in Kraft. Ab dem 1. Juli 2027 braucht jeder pfandpflichtige Behälter einen UPC und einen Barcode, und kein Pfand-Initiator darf ohne Beitritt zu einer vom Secretary of Natural Resources zugelassenen Organisation für Herstellerverantwortung verkaufen.
- Maine hat die Etikettenregistrierung am 15. Juli 2026 vom Bundesstaat auf seine Commingling-Genossenschaft (markenübergreifende Rücknahmegemeinschaft) verlagert (38 MRSA §3105).
- Hawaiis Act 158 von 2026, unterzeichnet am 25. Juni 2026, befreit Distributoren mit weniger als fünf Millionen Behältern jährlich von unabhängigen Audits. Die 1-Cent-Behältergebühr bleibt bis zum 31. August 2027 bestehen (HRS 342G-102).
- Das Michigan Treasury verlangt seit dem 1. Januar 2026, dass sämtliche Pfandmeldungen online eingereicht werden (Treasury).
- New Yorks Gesetzentwurf S2351, der das Pfand auf 10 Cent anheben und Spirituosen, Cider, Tees, Säfte und Sportgetränke hinzufügen würde, wurde am 7. Januar 2026 erneut an den Ausschuss verwiesen und lag dort im September 2026 noch. In Massachusetts liegt das gesetzliche Pfand weiterhin bei 5 Cent.
Ist ein alkoholfreies Getränk pfandpflichtig?
Jeder Bundesstaat erfasst bestimmte, ausdrücklich benannte Kategorien. Oregon (ORS 471.001), Maine (28-A MRSA §2) und Iowa (Iowa Code 123.3) definieren Wein über den Alkoholgehalt, sodass ein entalkoholisierter Wein unter 0,5 % vol. außerhalb ihrer Weinkategorie liegt und als alkoholfreies Getränk erfasst ist oder nicht. Kalifornien und Oregon benennen ihn ausdrücklich als pfandpflichtig; Connecticut schließt ihn aus. Wie sich die drei alkoholfreien Kategorien im US-Recht allgemein unterscheiden, erklärt Entalkoholisierter Wein vs. alkoholfreie Spirituosen vs. alkoholfreies Bier.
„Erfasst“ bedeutet, dass Gesetz oder Behörde die Kategorie einbezieht, ausdrücklich oder über eine Auffangklausel. „Nicht erfasst“ bedeutet, dass der Bundesstaat sie ausschließt oder sie außerhalb jeder gelisteten Kategorie liegt. „Zu prüfen“ bedeutet, dass die Texte die Frage offenlassen.
| Bundesstaat | Alkoholfreies Bier | Entalkoholisierter Wein | Alkoholfreie Spirituose (ohne Kohlensäure) | Sprudelwasser | Saft ohne Kohlensäure | Kombucha |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kalifornien | Erfasst | Erfasst | Zu prüfen | Erfasst | Erfasst | Erfasst |
| Connecticut | Erfasst | Nicht erfasst | Nicht erfasst | Erfasst | Erfasst | Erfasst |
| Hawaii | Erfasst | Zu prüfen | Zu prüfen | Erfasst | Erfasst | Erfasst |
| Iowa | Zu prüfen | Zu prüfen | Nicht erfasst | Erfasst | Nicht erfasst | Zu prüfen |
| Maine | Erfasst | Erfasst (5 Cent) | Erfasst (5 Cent) | Erfasst | Erfasst | Erfasst |
| Massachusetts | Zu prüfen | Zu prüfen | Nicht erfasst | Erfasst | Nicht erfasst | Zu prüfen |
| Michigan | Erfasst | Zu prüfen | Zu prüfen | Erfasst | Zu prüfen | Erfasst |
| New York | Erfasst | Zu prüfen | Nicht erfasst | Erfasst | Nicht erfasst | Zu prüfen |
| Oregon | Erfasst | Erfasst | Erfasst | Erfasst | Erfasst | Erfasst |
| Vermont | Erfasst | Nur mit Kohlensäure | Nicht erfasst | Erfasst | Nicht erfasst | Nur mit Kohlensäure |
Die Quellen hinter der Tabelle:
- Kaliforniens Gesetz erfasst „wine, or wine from which alcohol has been removed“ (PRC 14504), und CalRecycles Liste erfasster Getränke ordnet Kombucha der Kategorie Tee zu.
- Connecticuts Gesetz nimmt jedes Produkt aus, das Wein oder Spirituosen enthält, und nennt Kombucha, Saft und Pflanzenwasser ausdrücklich (CGS 22a-243); die Liste erfasster Getränke des DEEP wendet diesen Ausschluss auf als alkoholfrei gekennzeichnete Weine und Spirituosen an.
- Hawaii erfasst Tee- und Kaffeegetränke sowie „all nonalcoholic drinks in liquid form“ bis 68 fl oz (HRS 342G-101), womit Kombucha erfasst ist. Das Gesetz definiert „nonalcoholic“ nicht, und das DOH listet Wein und Spirituosen als nicht erfasst, ohne auf alkoholfreie Varianten einzugehen (DOH); diese beiden Fälle bleiben daher offen.
- Iowa erfasst Wein, Spirituosen, Bier, Mineralwasser, Sodawasser und ähnliche kohlensäurehaltige Softdrinks (455C.1); die Bierdefinition beginnt oberhalb von 0,5 % vol., die Weindefinition oberhalb von 6,25 % vol. (123.3).
- Maine erfasst alle alkoholfreien Getränke, mit oder ohne Kohlensäure (§3102). Der Satz von 15 Cent gilt für Wein und Spirituosen, die Maines Pfandgesetz über einen Verweis auf das Alkoholrecht definiert; dort bezeichnen beide Getränke über 0,5 % vol. (28-A §2). Ein alkoholfreier Wein oder eine alkoholfreie Spirituose unter 0,5 % vol. fällt daher unter das allgemeine Mindestpfand von 5 Cent (§3103).
- Massachusetts erfasst kohlensäurehaltige Softdrinks, Mineralwasser und Bier und schließt Fruchtsaft und Wein aus (§321).
- Michigan erfasst Bier und andere Malzgetränke „of whatever alcoholic content“ sowie alkoholfreie kohlensäurehaltige Getränke (445.571). Das Treasury behandelt Kombucha als alkoholfreies kohlensäurehaltiges Getränk und legt „nonalcoholic“ nach dem bundesrechtlichen Maßstab von unter 0,5 % vol. aus (Treasury-Mitteilung vom 11. Dezember 2019, überarbeitet am 27. März 2020). Das spricht auch für die Erfassung alkoholfreier Weine und Spirituosen mit Kohlensäure, doch kein Text aus Michigan nennt sie ausdrücklich.
- New York erfasst kohlensäurehaltige Softdrinks, ungesüßtes Wasser, Bier und andere Malzgetränke sowie Weinmischgetränke (wine coolers) (ECL 27-1003). Das DEC listet Saft und Tee ohne Kohlensäure, Wein und Spirituosen als nicht erfasst und Tee mit Kohlensäure als erfasst (DEC).
- Oregon erfasst Wasser, Malzgetränke, kohlensäurehaltige Softdrinks, Kombucha und Hard Seltzer bis 3 Liter sowie fast jedes andere Getränk von 4 fl oz bis 1,5 Liter, ausgenommen destillierte Spirituosen, Wein außerhalb von Dosen und einige benannte Produkte (ORS 459A.702). Oregon definiert Wein und destillierte Spirituosen als Getränke ab 0,5 % vol. (ORS 471.001), sodass alkoholfreie Weine und Spirituosen unter diese Auffangklausel fallen. Die OLCC listet entalkoholisierten Wein, Saft und Kombucha als pfandpflichtig (OLCC) und schließt destillierte Spirituosen aus (OLCC).
- Vermont erfasst Malzgetränke, Weinmischgetränke, Mineralwasser, Sodawasser, kohlensäurehaltige Softdrinks und Spirituosen (10 V.S.A. §1521 in der Fassung von Vermonts Act 158), und das ANR listet alkoholfreie Getränke ohne Kohlensäure sowie Wein als nicht erfasst (ANR). Vermonts Alkoholrecht verlangt für Weine mindestens 1 % und für Spirituosen mehr als 1 % Alkohol (7 V.S.A. §2), sodass ein alkoholfreier Wein oder eine alkoholfreie Spirituose nur mit Kohlensäure erfasst ist, als kohlensäurehaltiger Softdrink.
Was muss auf das Etikett?
Kalifornien. Eine der fünf Angaben muss auf jedem pfandpflichtigen Behälter geätzt, geprägt, aufgedruckt oder fest angebracht werden (PRC 14561 in der durch AB 720 geänderten Fassung). Flaschen, die vor dem 1. Juli 2025 befüllt und etikettiert wurden, bleiben ausgenommen; spätere Bestände ohne die Angabe müssen sie nachträglich erhalten, wobei das Gesetz auch ein fest angebrachtes Etikett zulässt. CalRecycle prüft Etikettenvorlagen auf Anfrage und bevorzugt Proofs mit Stanzkontur (Die-Line) in 300 ppi (CalRecycle).
Michigan. Der Behälter muss den Rückerstattungswert und den Namen des Bundesstaats zeigen (445.572), das Pfand beträgt mindestens 10 Cent (445.571). Michigans besondere Kennzeichnung für Rücknahmeautomaten, die nur in Michigan oder zusätzlich nur in Staaten mit vergleichbaren Gesetzen verwendet werden darf, gilt für eine Marke mit jährlich mindestens 500.000 Kartons in 12-oz-Dosen oder -Flaschen oder 20-oz-Kunststoffflaschen oder für eine kleinere Marke mit mehr als 600.000 über die Verkaufsmenge hinaus zurückgegebenen Behältern (445.572a). Unterhalb dieser Volumina genügen Rückerstattungswert und Staatsname, etwa MI 10¢, den gesetzlichen Anforderungen.
Oregon. OR 10¢, ohne Vorgabe zu Größe, Schriftart oder Position; das Gesetz verlangt nur, dass der Rückerstattungswert angegeben ist (ORS 459A.720). UPCs sind optional, wobei Behälter, die im UPC-System des Bundesstaats fehlen, von Hand gezählt werden (OLCC, April 2026).
UPC-Registrierung. Iowa verlangt seit dem 15. November 2023 eine UPC-Registrierung für alkoholische und alkoholfreie Behälter (Iowa Code 455C.5, Iowa Revenue). Connecticut verlangt seit dem 1. Januar 2024 einen UPC und einen Barcode auf jedem pfandpflichtigen Behälter, und der Pfand-Initiator muss die Codes mindestens 30 Tage vor der Markteinführung an die Betreiber der Rücknahmeautomaten übermitteln (CGS 22a-244). In New York melden Pfand-Initiatoren dem DEC jeden Behältertyp mit seinem UPC (ECL 27-1012). Maines Etikettenregistrierung führt den UPC mit und wird jährlich erneuert, ebenso bei jeder Änderung von UPC, Größe, Material oder Glasfarbe (§3105).
Zuerst kommt das bundesrechtlich vorgeschriebene Etikett; die FDA-Kennzeichnungs-Checkliste für importierte Getränke behandelt das Etikettenfeld, neben dem die Pfandkennzeichnung steht.
Kann ein Etikett mehrere Bundesstaaten abdecken?
Ja, in den meisten Fällen. Das Recht von Vermont erlaubt in der Kennzeichnung ausdrücklich „names or abbreviations of other states with deposit legislation comparable“ (10 V.S.A. §1524 in der Fassung von Vermonts Act 158), Hawaiis Gesetz sieht dasselbe vor (HRS 342G-112), und die Verordnungen von New York erlauben es ebenfalls (6 NYCRR 367.8).
Ein praktikables Format gruppiert die Bundesstaaten nach Wert. Ein alkoholfreies Getränk mit Kohlensäure in einer 330-ml-Dose fällt in jedem Bundesstaat unter die Kategorie kohlensäurehaltiger Getränke, sein Block könnte also lauten: CA CASH REFUND, dann CT MI OR 10¢, dann HI IA MA ME NY VT 5¢. Für New York muss der Rückerstattungswert auf einer Dose zusätzlich auf dem Deckel stehen. Ein stiller entalkoholisierter Wein in der 750-ml-Flasche braucht einen anderen Block, da Connecticut und Vermont ihn ausschließen. Listen Sie nur die Staaten, in denen diese SKU pfandpflichtig ist.
Gestalten Sie nach den strengsten Vorgaben: mindestens 1/8 Zoll (New York, Hawaii, Vermont), mindestens 8-Punkt-Schrift (Massachusetts), an der Seite oder oben, nie nur auf dem Boden, und bei Dosen für New York auf dem Deckel.
Wer registriert, meldet und zahlt?
New York, Connecticut und Vermont erlegen die Pflicht dem Pfand-Initiator (deposit initiator) auf, also dem ersten Unternehmen, das auf einen im Bundesstaat verkauften Behälter Pfand erhebt (ECL 27-1003, CGS 22a-243, 10 V.S.A. §1530; siehe auch NY Tax und CT DEEP). New York behandelt ein Unternehmen, das befüllte Behälter in die Vereinigten Staaten einführt, als Abfüller (bottler) und damit als Pfand-Initiator (ECL 27-1003); Maine behandelt den Einführer eines im Ausland von einem Unternehmen ohne US-Präsenz hergestellten Getränks als Hersteller (38 MRSA §3102). Kalifornien zählt zum Getränkehersteller jeden, der zum Verkauf befüllte Getränkebehälter einführt („imports filled beverage containers“, PRC 14506), und zum Distributor jeden, der zum Verkauf an Händler oder Verbraucher einführt (PRC 14511).
| Bundesstaat | Registrierung bei | Laufende Pflicht |
|---|---|---|
| Kalifornien | CalRecycle, vor dem ersten Verkauf (14 CCR 2231, 14 CCR 2301) | Der Distributor meldet und zahlt die CRV monatlich bis zum Ende des Folgemonats und behält 1,5 % als Verwaltungsgebühr (PRC 14550, PRC 14574); der Hersteller zahlt Bearbeitungsgebühren innerhalb von 40 Tagen nach dem Verkauf, 2026 0,00855 $ je Glasbehälter und 0,00085 $ je PET-Behälter (PRC 14575, Mitteilung). Wer jährlich unter 75.000 $ CRV oder 15.000 $ Bearbeitungsgebühren zahlt, kann eine jährliche Zahlung beantragen |
| Connecticut | Department of Revenue Services | Gesondertes Pfandkonto, auf das das Pfand jedes Behälters binnen eines Monats nach dem Verkauf einzuzahlen ist; quartalsweise Meldung an das DRS, wobei ein Teil der nicht eingelösten Pfandbeträge an den Bundesstaat geht (CGS 22a-245a). Hersteller, die jährlich höchstens 250.000 Behälter ohne Kohlensäure von 20 oz oder weniger oder höchstens 100.000 Gallonen Saft abfüllen, können bis zum 1. November eine Befreiung beantragen (CGS 22a-245b) |
| Hawaii | Department of Health, mindestens einen Monat vor Geschäftsbeginn (HRS 342G-103) | Monatlich oberhalb von 100.000 Behältern jährlich, sonst auf Wunsch halbjährlich, jeweils bis zum 15. des Folgemonats (HRS 342G-111) |
| Iowa | Department of Revenue (UPCs, 455C.5) | Der Distributor behält nicht eingelöste Pfandbeträge (455C.18) |
| Maine | Commingling-Genossenschaft, für Etiketten (§3105) | Beitritt zu einer Commingling-Vereinbarung erforderlich (§3107, DEP) |
| Massachusetts | Meldung an das Department of Revenue | Monatliche Meldung bis zum 10. (§323B); nicht eingelöste Pfandbeträge werden monatlich abgeführt (§323D) |
| Michigan | Treasury | Formular 2666: Meldung und Zahlung nicht eingelöster Pfandbeträge bis zum 1. März (MCL 445.573a, 445.573b) |
| New York | Tax Department, bevor Pfand erhoben wird (ECL 27-1012) | Quartalsweise; 80 % der nicht eingelösten Pfandbeträge gehen an den Bundesstaat (ECL 27-1012) |
| Oregon | OBRC-Mitgliedschaft oder OLCC-Gebühr | Nicht-Mitglieder registrieren sich bei der Genossenschaft und zahlen 5.000 $ jährlich unter 15.000 Einheiten, 25.000 $ von 15.000 bis 500.000 (ORS 459A.718, 459A.733) |
| Vermont | ANR-Markenregistrierung, mit Benennung eines Abholbeauftragten (10 V.S.A. §1528) | Quartalsweise an das ANR und das Department of Taxes (10 V.S.A. §1530); Mitgliedschaft in einer Organisation für Herstellerverantwortung ab dem 1. Juli 2027 (Vermonts Act 158) |
Handling-Gebühren an Läden und Rücknahmestellen erhöhen die Kosten zusätzlich: 3,5 Cent in New York (ECL 27-1007), 3 Cent in Iowa (455C.2), 3,5 Cent für Softdrinks und Getränke ohne Kohlensäure in Connecticut (CGS 22a-245), mindestens 6 Cent in Maine (§3106) sowie 4,5 oder 5 Cent in Vermont ab dem 1. Juli 2026 (Vermonts Act 158, ANR). Planen Sie diese in Ihr Landed-Cost- und Margenmodell ein.
Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihr importer of record (eingetragener US-Einführer) die Pfandregistrierung übernimmt. Legen Sie schriftlich fest, wer welchen Bundesstaat verantwortet; die Abwägungen dazu stehen unter Brauchen Sie einen US-Importer of Record?.
Gilt die Pfandpflicht auch für Direct-to-Consumer-Sendungen?
In Kalifornien ja. CalRecycle verlangt, dass CRV für Internetverkäufe gemeldet und gezahlt sowie auf der Rechnung ausgewiesen wird, sobald CRV-pflichtige Getränke an eine kalifornische Adresse versandt werden (Mitteilung, 6. Januar 2021); das zugrunde liegende Gesetz zählt jeden, der Getränke zum Verkauf an Verbraucher im Bundesstaat einführt, zu den Distributoren (PRC 14511). Das Recht von Hawaii behandelt jeden, der befüllte Behälter einführt und an Händler oder Verbraucher verkauft, als Distributor pfandpflichtiger Getränke (HRS 342G-101), und Hawaiis Act 158 von 2026 ergänzt eine entsprechende Definition von „distribute“. Maine wendet sein Pfand auf jeden Behälter an, der im Bundesstaat an Verbraucher verkauft oder zum Verkauf angeboten wird („sold or offered for sale to a consumer in this State“, §3103).
Für die übrigen sieben Bundesstaaten klären Sie die Position vor der Aufnahme des Versands mit der jeweiligen Behörde. Den Gesamtüberblick zum Direktvertrieb gibt der Beitrag Alkoholfreie Getränke direkt an Verbraucher verkaufen.
Ablauf für den Markteintritt
- Jede SKU den Bundesstaaten zuordnen, in denen Sie verkaufen, anhand der Erfassungstabelle, und die mit „zu prüfen“ markierten Fälle schriftlich mit der Behörde klären.
- Festlegen, wer sich in jedem Bundesstaat registriert: importer of record, Distributor oder Ihre US-Gesellschaft.
- Vor dem ersten Verkauf registrieren. Kalifornien, Hawaii, New York und Vermont verlangen dies (14 CCR 2231, HRS 342G-103, ECL 27-1012, 10 V.S.A. §1528).
- Den gruppierten Pfandblock auf dem US-Etikett ergänzen und die Druckvorlage vor dem Druck an CalRecycle senden.
- Pfand und Gebühren einpreisen. Das Pfand wird auf den Regalpreis aufgeschlagen; Bearbeitungs- und Handling-Gebühren gehen zulasten der Marge.
- Den Meldekalender eintragen: monatlich in Kalifornien, Hawaii und Massachusetts, quartalsweise in Connecticut, New York und Vermont, jährlich in Michigan. Kleine Zahlungspflichtige in Kalifornien und Hawaii können seltener melden.
Die Pfandregistrierung gehört neben FDA-Registrierung, Kennzeichnung und den Pflichten des importer of record zu den Aufgaben, die Avenor für europäische Marken beim US-Markteintritt übernimmt.
Quellen
Gesetze und Verordnungen:
- Cal. Pub. Res. Code § 14504, Begriffsbestimmung Getränk: leginfo.legislature.ca.gov; Cal. Pub. Res. Code § 14506, Getränkehersteller: leginfo.legislature.ca.gov; Cal. Pub. Res. Code § 14511, Distributor: leginfo.legislature.ca.gov; Cal. Pub. Res. Code § 14550, monatliche Meldungen der Distributoren: leginfo.legislature.ca.gov; Cal. Pub. Res. Code § 14560, Rücknahmezahlung und Rückerstattungswert: leginfo.legislature.ca.gov; Cal. Pub. Res. Code § 14561, CRV-Kennzeichnung, geändert durch Stats. 2025, ch. 562: leginfo.legislature.ca.gov; Cal. Pub. Res. Code § 14574, Zahlungen der Distributoren und Verwaltungsgebühr: leginfo.legislature.ca.gov; Cal. Pub. Res. Code § 14575, Bearbeitungsgebühren: leginfo.legislature.ca.gov
- California AB 720 (2025), Stats. 2025, ch. 562, Getränke und Behälterkennzeichnung, verkündet am 10. Oktober 2025: leginfo.legislature.ca.gov
- Cal. Code Regs. tit. 14, § 2231, Registrierung der Getränkehersteller: govt.westlaw.com; Cal. Code Regs. tit. 14, § 2301, Registrierung der Distributoren: govt.westlaw.com
- Conn. Gen. Stat. § 22a-243, Begriffsbestimmungen: cga.ct.gov; Conn. Gen. Stat. § 22a-244, Rückerstattungswert, Kennzeichnung und UPC: cga.ct.gov; Conn. Gen. Stat. § 22a-245, Rücknahme und Handling-Gebühren: cga.ct.gov; Conn. Gen. Stat. § 22a-245a, Sonderkonto und Meldungen des Pfand-Initiators: cga.ct.gov; Conn. Gen. Stat. § 22a-245b, Befreiung kleiner Hersteller: cga.ct.gov
- Haw. Rev. Stat. § 342G-101, Begriffsbestimmungen: capitol.hawaii.gov; Haw. Rev. Stat. § 342G-102, Behältergebühr: capitol.hawaii.gov; Haw. Rev. Stat. § 342G-103, Registrierung der Distributoren: capitol.hawaii.gov; Haw. Rev. Stat. § 342G-110, Pfand und Rückerstattungswert: capitol.hawaii.gov; Haw. Rev. Stat. § 342G-111, Meldungen und Zahlungen der Distributoren: capitol.hawaii.gov; Haw. Rev. Stat. § 342G-112, Behälterkennzeichnung: capitol.hawaii.gov
- Hawaii Act 158 (2026), S.B. 3138, unabhängige Audits der Distributoren pfandpflichtiger Getränke, unterzeichnet am 25. Juni 2026: health.hawaii.gov
- Iowa Code § 455C.1, Begriffsbestimmungen: legis.iowa.gov; Iowa Code § 455C.2, Rückerstattungswerte und Handling-Gebühren: legis.iowa.gov; Iowa Code § 455C.5, Rückerstattungswert auf dem Behälter und UPC-Registrierung: legis.iowa.gov; Iowa Code § 455C.18, nicht eingelöste Rückerstattungswerte: legis.iowa.gov
- Iowa Code § 123.3, Begriffsbestimmungen alkoholischer Getränke: legis.iowa.gov
- 38 M.R.S. § 3102, Begriffsbestimmungen: legislature.maine.gov; 38 M.R.S. § 3103, Rückerstattungswert: legislature.maine.gov; 38 M.R.S. § 3105, Etiketten und Etikettenregistrierung: legislature.maine.gov; 38 M.R.S. § 3106, Handling-Kosten: legislature.maine.gov; 38 M.R.S. § 3107, Commingling: legislature.maine.gov
- 28-A M.R.S. § 2, Begriffsbestimmungen Alkohol, Spirituosen und Wein: legislature.maine.gov
- Mass. Gen. Laws ch. 94, § 321, Begriffsbestimmungen: malegislature.gov; Mass. Gen. Laws ch. 94, § 322, Rückerstattungswert: malegislature.gov; Mass. Gen. Laws ch. 94, § 323B, monatliche Meldungen: malegislature.gov; Mass. Gen. Laws ch. 94, § 323D, nicht eingelöste Pfandbeträge: malegislature.gov; Mass. Gen. Laws ch. 94, § 325, Rückerstattungswert auf dem Behälter: malegislature.gov
- Mich. Comp. Laws § 445.571, Begriffsbestimmungen: legislature.mi.gov; Mich. Comp. Laws § 445.572, Rücknahme und Kennzeichnung: legislature.mi.gov; Mich. Comp. Laws § 445.572a, gekennzeichnete Behälter für Rücknahmeautomaten: legislature.mi.gov; Mich. Comp. Laws § 445.573a, jährliche Pfandmeldung: legislature.mi.gov; Mich. Comp. Laws § 445.573b, nicht eingelöste Pfandbeträge: legislature.mi.gov
- N.Y. Envtl. Conserv. Law § 27-1003, Begriffsbestimmungen: nysenate.gov; N.Y. Envtl. Conserv. Law § 27-1005, Rückerstattungswert: nysenate.gov; N.Y. Envtl. Conserv. Law § 27-1007, Rücknahmepflicht und Handling-Gebühr: nysenate.gov; N.Y. Envtl. Conserv. Law § 27-1011, Behälterkennzeichnung: nysenate.gov; N.Y. Envtl. Conserv. Law § 27-1012, Pfandkonto, Registrierung und Meldungen: nysenate.gov
- N.Y. Comp. Codes R. & Regs. tit. 6, § 367.8, Anforderungen an Getränkebehälter: govt.westlaw.com
- New York Senate Bill S2351 (2025-2026 session), Ausweitung des Pfandgesetzes: nysenate.gov
- Or. Rev. Stat. §§ 459A.702, 459A.705, 459A.718, 459A.720 and 459A.733, Getränkebehälter (Kapitel 459A): oregonlegislature.gov
- Or. Rev. Stat. § 471.001, Begriffsbestimmungen alkoholischer Getränke (Kapitel 471): oregonlegislature.gov
- 10 V.S.A. § 1528, Registrierung der Getränke: legislature.vermont.gov; 10 V.S.A. § 1530, nicht eingelöste Pfandbeträge: legislature.vermont.gov
- Vermont Act 158 (2026), H.915, zur Änderung von 10 V.S.A. Kapitel 53 (u. a. §§ 1521, 1522, 1524 und 1531), unterzeichnet am 17. Juni 2026: legislature.vermont.gov
- 7 V.S.A. § 2, Begriffsbestimmungen alkoholischer Getränke: legislature.vermont.gov
- § 46 VerpackDG, Pfand- und Rücknahmepflichten für Einweggetränkeverpackungen: gesetze-im-internet.de
Behördliche Leitfäden und Mitteilungen:
- CalRecycle, Kennzeichnungsanforderungen für Getränkebehälter: calrecycle.ca.gov; CalRecycle, Getränkedistributoren und -hersteller: calrecycle.ca.gov; CalRecycle, CRV-pflichtige Getränke (Stand Dezember 2023): calrecycle.ca.gov; CalRecycle, Bearbeitungsgebühren 2026 für Getränkehersteller, Mitteilung vom 15. Dezember 2025: calrecycle.ca.gov; CalRecycle, Mitteilung zu Bearbeitungsgebühren, Internetverkäufen und Rechtsetzung, 6. Januar 2021: calrecycle.ca.gov
- Connecticut DEEP, Pfandgesetz von Connecticut: portal.ct.gov; Connecticut DEEP, häufige Fragen zum Pfandgesetz: portal.ct.gov; Connecticut DEEP, Liste der erfassten Getränke, Stand 1. Juli 2025: portal.ct.gov
- Hawaii Department of Health, FAQ zur Kennzeichnung pfandpflichtiger Behälter: health.hawaii.gov; Hawaii Department of Health, FAQ zu erfassten und nicht erfassten Getränken (Oktober 2022): health.hawaii.gov; Hawaii Department of Health, Registrierungsformular für Distributoren (Stand August 2023): health.hawaii.gov; Hawaii Department of Health, Mitteilung, dass die Behältergebühr bis zum 31. August 2027 bei 1 Cent bleibt: health.hawaii.gov
- Iowa Department of Revenue, Erstattung für Bierdistributoren und UPC-Upload: revenue.iowa.gov
- Maine DEP, Pfandsystem für Getränkebehälter in Maine: maine.gov
- Michigan Department of Treasury, Flaschenpfand: michigan.gov; Michigan Department of Treasury, Pfand: Distributoren und Hersteller: michigan.gov; Michigan Department of Treasury, Behandlung von Kombucha nach dem Pfandgesetz von Michigan, 11. Dezember 2019, überarbeitet am 27. März 2020: michigan.gov
- New York DEC, Pfandgesetz des Bundesstaats New York: dec.ny.gov
- New York Department of Taxation and Finance, Pfand auf Getränkebehälter: tax.ny.gov
- Oregon Liquor and Cannabis Commission, pfandpflichtige Getränke: oregon.gov; Oregon Liquor and Cannabis Commission, nicht pfandpflichtige Getränke: oregon.gov; Oregon Liquor and Cannabis Commission, Richtlinien für den Einzelhandel (April 2026): oregon.gov; Oregon Liquor and Cannabis Commission, Anforderungen an Distributoren (Stand September 2022): oregon.gov
- Vermont Agency of Natural Resources, Pfandgesetz von Vermont (Zeitplan aktualisiert am 4. September 2026): dec.vermont.gov; Vermont Agency of Natural Resources, Merkblatt für Hersteller (September 2023): dec.vermont.gov
Sonstige Quellen:
- DPG Deutsche Pfandsystem GmbH, Website des DPG-Einwegpfandsystems: dpg-pfandsystem.de
Alle Quellen abgerufen im September 2026.
Zitate aus US-Quellen sind eigene Übersetzungen; maßgeblich ist der englische Originaltext.
Zusammengefasst aus Gesetzen der Bundesstaaten und Hinweisen von CalRecycle, Connecticut DEEP, Hawaii DOH, dem Iowa Department of Revenue, Maine DEP, Michigan Treasury, NY DEC und dem NY Tax Department, der OLCC und dem Vermont ANR, Stand September 2026. Dies ist keine Rechtsberatung; klären Sie die Pfandpflicht jeder SKU vor dem Etikettendruck mit der zuständigen Behörde.
Frequently asked questions
Welche US-Bundesstaaten haben 2026 eine Pfandpflicht?
Zehn: Kalifornien, Connecticut, Hawaii, Iowa, Maine, Massachusetts, Michigan, New York, Oregon und Vermont. Das Pfand beträgt 5 bis 15 Cent pro Behälter, und Kalifornien erhebt 25 Cent auf Wein oder Spirituosen in Bag-in-Box, Beutel oder Pouch. Ein New Yorker Gesetzentwurf zur Anhebung des Pfands auf 10 Cent lag im September 2026 noch im Ausschuss.
Unterliegt entalkoholisierter Wein der kalifornischen CRV-Pflicht?
Ja. Seit dem 1. Januar 2024 erfasst das kalifornische Programm Wein und Wein, dem der Alkohol entzogen wurde, ob still oder mit Kohlensäure. Auf eine 750-ml-Flasche entfallen 10 Cent CRV, auf eine Flasche unter 24 Fluid Ounces 5 Cent. Die CRV-Kennzeichnung ist auf diesen Flaschen seit dem 1. Juli 2026 vorgeschrieben, ausgenommen Bestände, die vor dem 1. Juli 2025 befüllt und etikettiert wurden.
Was bedeutet CA CASH REFUND auf einem Etikett?
Es ist eine von fünf Angaben, die Kalifornien akzeptiert, um anzuzeigen, dass für einen Behälter California Redemption Value gilt. Die anderen sind California Cash Refund, CA Redemption Value, California Redemption Value und CA CRV. Der Getränkehersteller muss eine dieser Angaben auf jedem pfandpflichtigen, im Bundesstaat verkauften Behälter aufdrucken, prägen, ätzen oder anbringen.
Was verlangt Michigan auf dem Etikett?
Den Rückerstattungswert und den Namen des Bundesstaats; das Pfand beträgt 10 Cent. Michigans besondere Kennzeichnung für Rücknahmeautomaten (Reverse Vending) gilt nur für eine Marke, die jährlich mindestens 500.000 Kartons in 12-Ounce-Dosen oder -Flaschen oder 20-Ounce-Kunststoffflaschen verkauft, oder für eine kleinere Marke, bei der im Vorjahr mehr als 600.000 Behälter dieser Größen über die verkaufte Menge hinaus zurückgegeben wurden.
Wer registriert sich bei CalRecycle für ein importiertes Getränk?
Das Unternehmen, das die befüllten Behälter zum Verkauf in Kalifornien einführt. Das kalifornische Recht behandelt diesen Einführer als Getränkehersteller, der Bearbeitungsgebühren zahlt, und als Distributor, der die CRV abführt. Legen Sie schriftlich fest, ob Ihr importer of record oder Ihr kalifornischer Distributor Inhaber der Registrierung ist.
Gilt die Pfandpflicht auch für Direct-to-Consumer-Sendungen?
In Kalifornien ja. CalRecycle verlangt von registrierten Distributoren, CRV auf Internetverkäufe an kalifornische Adressen zu melden und zu zahlen sowie CRV auf der Rechnung auszuweisen. Das Recht von Hawaii behandelt jeden, der befüllte Behälter einführt und an Händler oder Verbraucher verkauft, als Distributor pfandpflichtiger Getränke. Klären Sie die Position in den übrigen Bundesstaaten vor dem Versand mit der zuständigen Behörde.
Kann ein Etikett alle Pfandstaaten gleichzeitig abdecken?
In den meisten Fällen ja. Das Recht von Hawaii und Vermont sowie die Verordnungen von New York erlauben ausdrücklich die Namen weiterer Pfandstaaten in der Pfandkennzeichnung. Gruppieren Sie die Staaten nach Pfandwert, listen Sie nur die Staaten, in denen das Produkt pfandpflichtig ist, und drucken Sie in mindestens einem Achtel Zoll Schrifthöhe seitlich auf den Behälter; auf Dosen, die in New York verkauft werden, muss die Angabe zusätzlich auf dem Deckel stehen.